Requirements Engineering
– die Entwicklungen seit 2000 und ein Blick in die Zukunft

Requirements Engineering hat in der letzten Zeit einen enormen Zuspruch erfahren und wird mehr und mehr als eigenständige Disziplin mit großer Bedeutung wahrgenommen. Dabei war dies nicht immer so: Noch vor einigen Jahren war die Notwendigkeit eines (guten) Requirements Engineerings gerade in angrenzenden Disziplinen wie dem Projekt- und Produktmanagement häufig unklar.

Seit dem Jahr 2000 wurden Fortschritte gemacht, die zur Professionalisierung und zur Erhöhung der Praxistauglichkeit des Requirements Engineerings geführt haben. Hierzu zählen die Standardisierungen in der Modellierung (beispielsweise durch die UML), die Möglichkeiten der Qualifikation und Zertifizierung (durch das IREB und andere) sowie die Beseitigung einiger „Sprachbarrieren“. Weitere Einflüsse, wie die agilen Themen, durchdringen zurzeit das Requirements Engineering und tragen damit zu einer Fortentwicklung bei.

Der Vortrag gibt einen Überblick, welche Themen in den letzten Jahren das Requirements Engineering in Theorie und Praxis beherrschten und beeinflussten. Ein Blick in die Zukunft zeigt auf, wie sich das Requirements Engineering als Disziplin weiterentwickeln könnte.

Agenda

  • Wie hat man im Jahr 2000 (und davor) Requirements Engineering betrieben?
  • Was waren damals die Themen, die diskutiert wurden?
  • Welche Probleme von damals sind heute gelöst, welche sind offen?
  • Wie wird sich Requirements Engineering weiterentwickeln?
  • Welche Trends sind derzeit zu erkennen, die das Requirements Engineering beeinflussen und beeinflussen werden?