Lean UX – Erfahrungen mit nutzerzentrierter Projektsteuerung in agilen IT-Projekten

Moderne IT-Projekte müssen gleichermaßen technischen und methodischen Anforderungen genügen. Entsprechend sollen die Iterationszyklen kurz, die Prozesse agil und das Vorgehen transparent sein. Im Zusammenhang mit diesen Zielen tauchen ständig neue Methoden und Werkzeuge auf, sowohl im Software-Engineering als auch im Projektmanagement.
Scrum, Kanban, 3M, Swarming, One-Piece Flow, Design Thinking und das in diesem Vortrag thematisierte Lean UX sind nur einzelne Beispiele. Online abrufbare Burndown Charts, die Kunden den Fortschritt veranschaulichen und spielerische Elemente, wie Aufwandsanalysen in Pokerrunden fördern die Akzeptanz der neuen Vorgehensmodelle auf Dienstleister- und Kundenseite. Ein am Anwender vorbei entwickeltes Produkt will sich keiner leisten. Folglich ist die Aufmerksamkeit im Methodenbereich ungebremst.

Bei diesem Expertenabend wird Lean UX eingeführt und von konkreten Erfahrungen berichtet. Als Anwendungsbeispiel dient ein Projekt, das mit studentischer Unterstützung entstanden ist.
Unser Referent, Prof. Dr. Jan Dünnweber, koordinierte die Studierenden bei der Implementierung und war zugleich der Ansprechpartner für die späteren Nutzer der Software, d.h. er verkörperte die Rolle des Product Owners im Team.
Im Rückblick wird er die Vorzüge von Lean UX bewerten. Zudem wird im Vortrag anhand der im Projekt entstandenen Software aufgezeigt, wie sich das Vorgehen auf das Endprodukt und seine Features ausgewirkt hat.

Agenda

  • Der Lean UX Prozess
  • Lean UX-Terminologie: Vision, Framings und Outcome
  • Minimal Viable Products (MVP)
  • Sketching und die Design Studio Methode
  • Lean UX & Scrum
  • Beispielprojekt: KPI Monitoring für die Galileo Satelliten